Umstände 2
bebisskratt, tunnt huvudhår.
Bucklig magmelon.
Liebe Obst, Beeren,
Babylachen, dünnes Haar.
Reife Frucht Bauchball.
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Nachrichten aus Nordost
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Åskregn, vattenfärg
Horisontellt orosmoln
Växlande stormar
/Therese Granwald
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Abort
Tro inte att jag
bara känner lättnad.
inte bävar.
anar någon utväg.
bara växer inuti
*
Men jag vill inte få ett
barn av vår förtvivlan,
att vi älskade oss igenom
mardrömmen ifatt dig.
under en solförmörkelse.
tätt intill mig,
delaktighet.
Abtreibung
Glaub nicht, dass ich
mich erleichtert fühle.
Glaub nicht, dass ich
nicht schaudere.
Glaub nicht, dass ich
irgendeinen Ausweg ahnen kann.
Glaub nicht, dass es
nur in dir wächst!
*
aber ich will kein
Kind unserer Verzweiflung bekommen,
ein Kind jener Nacht da wir glaubten
uns hinwegzulieben über
ein endgültiges Lebewohl.
*
In der Morgendämmerung hat dich
der Alptraum erreicht.
Du wimmerst und lärmst wie ein Tier
Während einer Sommerfinsternis.
Ohne zu erwachen drückst du dich
Fest an mich
und suchst Schutz in meiner
Teilnahme
aus: Du bist der Schamane! (1984)
Übersetzung: Stefanie Hruby, Fabian Roske
published by courtesy of Niklas Törnlund and the translators
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Nattfåglar
Under dagen stod allting stilla:
fåglarna gav upp sin sång, själva
höll vi oss i skuggan, febriga som ödlor.
Vaknade långsamt ur vår dvala
i skymningen och andades igen.
Vi satt i köket och pratade
till långt in på natten, fönstret vidöppet
mot trädgården och staden: hörde
det avlägsna skriandet från en flock
tärnor, som väntat ut solen någonstans
vid kusten hela långa dagen och nu
passerade söderut över Lund
för att lämna landet under natten.
© Niklas Törnlund, Ur Mellan istiderna (1977). All rights reserved.
gepostet mit Genehmigung des Autors
published on this webpage by courtesy of Niklas Törlund
Nachtvögel
Tagsüber stand alles still:
Die Vögel gaben ihr Singen auf, wir selbst
hielten uns im Schatten auf, fiebrig wie Eidechsen.
Erwachten langsam aus unserem Halbschlaf
in der Abenddämmerung und atmeten erneut.
Wir saßen in der Küche und redeten
bis tief hinein in die Nacht, das Fenster weit geöffnet
hin zu Garten und Stadt: Hörten
den entfernten Schrei eines Seeschwalbenschwarms,
der die Sonne irgendwo an der Küste den ganzen
langen Tag erwartete und nun
gen Süden an Lund vorüberzieht
um das Land über Nacht zu verlassen
aus: Zwischen den Eiszeiten (1977)
Übersetzung Stefanie Hruby, Fabian Roske, 2008
published by courtesy of Niklas Törnlund and the translators
Labels: Schwedische Lyrik
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