11.8.13

66. Filmfestival Locarno: Ehrungen



Am diesjährigen Filmfestival werden viele Ehrungen vergeben, nicht nur für neue Filme und FilmemacherInnen, sondern auch für das Lebenswerk von SchauspielerInnen und RegisseurInnen. Darin spiegelt sich das Credo des neuen künstlerischen Festivalleiters Carlo Chatrian. Er will nach eigener Aussage nicht nur die gegenwärtigen FilmemacherInnen und die künftigen GewinnerInnen in den Mittelpunkt des Festivals stellen, sondern auch die Geschichte des Kinos und die Menschen, welche diese Geschichte gemacht haben. Bisher wurden bereits Anna Karina und Sergio Castellito für ihr Lebenswerk geehrt. Auch der Georgier Otar Iosseliani erhält einen Karrierepreis. Werner Herzog erhält den Ehrenleoparden und einige seiner Filme werden am Festival gezeigt, wie z.B. : Fitzcarraldo (unvergesslich, mit Kinski), Wo die grünen Ameisen träumen, Aiguirre, der Zorn Gottes, Auch Zwerge haben klein angefangen oder The Wild Blue Yonder.
Der Premio Raimondo Rezzonico geht an die Produzentin Margaret Ménégoz, der Excellence Moet & Chandon Award an Victoria Abril (man kennt sie v.a. aus Almodovars Filmen) und an Sir Christopher Lee (Dracula, James Bond, Herr der Ringe), der neue Vision Award - Electronic Studio an Douglas Trumball (die technischen Effekte in 2001: Odysee im Weltraum) und der Livetime Achievement Award Parmigiani an Jacqueline Bisset. Soweit zu den Stars und ihren Live Time Achievements.
Das Tolle am Festival aber sind vor allem die vielen neuen Entdeckungen, die man machen kann. Darüber in den nächsten Tagen mehr.

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