15.4.10

Spoom 2. Set


Koeppenhaus HGW - das war ein spannendes Konzert, vor allem die Kapriolen des Schlagzeugers (Christian Lillinger), der mit seinen Stöcken um sich warf und sie ab und zu wie andere Maschen fallen ließ - sehr kreativ dieses Spiel, ganz großartig auch der Bass (Jonas Westergaard aus Kopenhagen) , die siebenseitige Gitarre (Ronny Graupe) verspielt und manchmal sehr sehr sanft. Man ist versucht zu sagen: stop and go jazz, was manchmal verwirrt, keine klare Linie also, dafür immer wieder überraschende Turns. Allerdings hat man einige Zeit gebraucht, um in diese Art von Musik einzutauchen. Und ein bisschen weniger Brüche wären vielleicht auch nicht schlecht.
Am Schönsten, unserer Meinung nach, das nordische Winterstück .... zum Davontreiben - wie die Schneeflocken (was im Übrigen auch ein Thema beim letzten tEXTRAbatt war, das würde nicht schlecht zusammenpassen). Die Zugabe - improvisiert wie es schien - war phantastisch. Der mit dem Bogen gestrichene Bass, der Gitarrensoundteppich, und was dieser Schlagzeuger mit den Becken, Trommeln, Glöckchen und sonstigem Zubehör anstellt, ist wirklich sehens- und hörenswert. Was uns an das Uli Kempendorff Quartett (in dem Ronny Graupe auch mitspielt, wenn uns die Erinnerung nicht trügt) erinnert und den wirklich unschlagbaren Schlagzeuger, über den wir nie eine Rezension geschrieben haben, obwohl wir es immer wollten, aber das ist jetzt wieder ein anderes Thema.

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