27.3.10

schwarze löcher

rosablauer abendhimmel, ein wenig wind und alles scheint gut. noch sind keine schwarzen löcher in sicht. das heißt, wenn sie da wären, hätten wir jetzt keine chance mehr, sie zu sehen. jedenfalls sollten wir diese zweifelhaften frühlingstage genießen. am 20. märz wird es ernst und im Large Hadron Collider im CERN werden die teilchen aufeinander los gelassen und sie werden, wenn alles gut oder schlecht geht, wie man's nimmt, in unvorstellbarer geschwindigkeit miteinander kollidieren, und wir können nur hoffen, dass der herr professor rössler mit seinen befürchtungen nicht recht hat.
die elementarteilchen rasen durch die 27 Kilometer lange röhre, mit einer geschwindigkeit bzw. energie von 450 Giga-elektronenvolt, was immer das heißen mag, die protonenstrahlen werden gekreuzt, und ob bei der kollision schwarze löcher enstehen, die unsere welt oder ganze sternensysteme verschlingen, ob die cern-forscher dabei endlich das bisher rein hypothetische higgs-boson-teilchen entdecken werden oder ob's einen neuen urknall gibt, bleibt abzuwarten.
schreiben wir noch ein haiku und betrachten den dämmerungshimmel:

die wolkenschafe
grasen am abendhimmel -
steigt auf der halbmond

1 Comments:

Blogger notepad publishing said...

notepad publishing hat am 13. März 2010 ein Interview mit Prof. O. E. Rössler in Tübingen, Deutschland geführt. Professor Rössler wurde befragt von notepad publishing Senior Investigative Journalist Armin Albarracin. Das hier vorliegende Interview ist in der Originalsprache mit Untertiteln in Deutsch.

http://www.stopcern.com

9:53 nachm.  

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