7.5.08

Nordischer Klang: Karen Bach Trio II

Musik, die glücklich macht. Dass sich der Schlagzeuger (Erik Laustsens) im ersten Set zurückhielt, merkt man erst im zweiten. Dieses Trio ist unglaublich; sie spielen so phantastisch zusammen, wie man es selten hört. Hier sind alle Instrumente gleichberechtigt, und alle machen zusammen machen den Rhythmus. Auch der Bass (Per-Erik Oleviks) ist rhythmisch genial, die Verbindung zwischen Schlagzeug und Klavier irgendwie, alle drei im gleichen treibenen Rhythmus.
Der Einstieg nach der Pause: umwerfend. Nie hat Regen ("rain") schöner geklungen .... und "Sleep" ... war ein sehr unruhiger Schlaf, mit aufregenden Träumen, das Schlagzeug-Intro haute alle vom Hocker. Diese Stücke sind durchkomponiert - und wie es so ist beim Jazz, wenn sich allle im selben Rhythmus wiederfinden, ist es am schönsten. Zwischendurch perlen Pianoläufe wie an einem glasklaren, frischen Morgen, und wenn der Bassist seinen Bogen über die Saiten zieht, möchte man schmelzen .... gleich darauf werden die Saiten wieder gezupft im schnellen Rhythmus, wie überhaupt das Trio im zweiten Set im Tempio nochmal erheblich zugelegt hat.
We were really uplifted by the "Sleep" - und danach, am Ende, sanftes Hinausgleiten ...
Das alles ist im Grunde im Programmheft nachzulesen, nur dass das Konzert noch viel besser war als es da steht ... aber da sagten wir schon ...
warmer langer Applaus - und jetzt gleich der Film ...

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