17.2.12

Metamorphose



1 Comments:

Blogger Gerrit Rexing said...

Von den rund 23.000 Bürgern Eckernfördes leben rund 11.000 in den nördlichen Stadtteilen (davon zwischen 8.000 und 9.000 in Borby), unter 3.000 in der Stadtmitte und knapp 10.000 in den südlichen Stadtteilen der Stadt.

Da Eckernförde auf eine offizielle Einteilung in Stadtteile und die Wahl von Ortsbeiräten verzichtet hat, sind die Stadtteilbezeichnungen historischen Ursprungs. Während die Abgrenzung der einzelnen Stadtteile in der Mitte und im Norden der Stadt auch heute noch keine größeren Probleme bereitet, ist die genaue Zuordnung aufgrund der regen Bautätigkeit nach dem Zweiten Weltkrieg im Süden innerhalb und außerhalb der damaligen Stadtgrenzen heute zum Teil schwierig.

Zum Ende des Zweiten Weltkrieges zählte man neben der Stadtmitte (Altstadt, zu der man traditionell auch die Preußerstraße und die Berliner Straße bis zum Bahnübergang rechnet):

im Norden Borby, den südlich des damaligen Jungmannweges (heute: „Am Ort“) samt der Verlängerungsstraße im ehemaligen TVA-Nord-Gebiet gelegenen Teil von Louisenberg, das traditionelle Eckernförde-Nord (die Gebiete westlich von Borby, die vor der Eingemeindung Borbys zu Eckernförde gehörten wie u. a. die Schleswiger Straße) sowie Carlshöhe.

im Süden das traditionelle Eckernförde-Süd (u. a. Rendsburger Straße bis an den Brennofenweg heran, Kakabellenweg, Ostteil des Windebyer Wegs), Sandkrug (bis einschließlich Hoheluft und heutigem Feldstedt, Am Eichberg) und Sophienhöh (die vom Kreuzungsbereich Rendsburger Straße/Domstag/Wulfsteert ausgehende Bebauung samt u. a. Bismarckstraße und später „Rendsburger Lager“ und die damals abseits gelegenen Weidenstraße) als Eckernförder Stadtteile. Zwischen diesen Stadtteilen klafften noch überwiegend erhebliche Baulücken (so waren zum Beispiel die Mittelteile des Domstags und der Sehestedter Straße noch unbebaut, am Brennofenweg standen nur wenige Häuser nahe der Rendsburger Straße, die Nettelbeckstraße existierte noch nicht).

Noch außerhalb von Eckernförde lagen zum Zeitpunkt der Beendigung des Zweiten Weltkrieges:

im Norden: der Nordteil Louisenbergs, Grasholz (gehörte bis 1637 ursprünglich zu Eckernförde) und Schnaap (mit unter 20 Einwohnern der bevölkerungskleinste Stadtteil). Grasholz und Schnaap wurden 1970 eingemeindet, der Nordteil Louisenbergs 1974.
im Süden Wilhelmstal (ein Gut damals, dessen Flächen wenige Meter vor der Rendsburger Straße endeten), Windeby-Mühle (der Ort lag in der Gegend des heutigen Möhlenkamps, die dazu gehörige Fläche umfasst rund 2/3 der heutigen Diestelkamp-Wulfsteert-Bebauung), die Flächen des Goosefelder Ortsteils Marienthal, die heute zu Eckernförde gehören (Gewerbegebiet Marienthaler Straße), das Gebiet der heutigen Domsland-Siedlung sowie das Gebiet der heutigen Broosbyer Koppel (wurde in den 1960er bis 1970er Jahren teilweise als neuer Stadtteil bezeichnet und war wohl auch dem Gebiet Windeby-Mühle zuzuordnen). Die Eingemeindungen im Süden der Stadt fanden zwischen Anfang der 1960er Jahre bis in die 1990er Jahre statt.

Grasholz verfügt über einen Ortsteil (Sophienruh), Borby über mehrere – das sind unter anderen: Borbyhof, Feldwegsiedlung, Püschenwinkel, Borbyer Hagen (heute kaum noch gebräuchliche Bezeichnung für das Gebiet, in dem unter anderem der Kösliner Ring und der neue Borbyer Friedhof liegen)

11:26 vorm.  

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