25.7.06

straßentheater in stettin

derselbe leuchtend blaue pommernhimmel in stettin wie in greifswald. dieselbe stille auf den nächtlichen plätzen. dieselbe weltverlorenheit.
obwohl straßentheater da sind aus aller welt oder grade weil. aus aller welt: übertrieben. aber aus tschechien, norwegen, italien, deutschland zum beispiel. von irgendwo aus polen sowieso. buntes wirrres straßentheater, clownseilkünstlerinnen, spagate zwischen einem seil zwischen einer welt und der andern, musik. ein tänzer, der mit glaskugeln zaubert: einen transparenten, poetischen raum. nichts zählt nur der augenblick.
ramayana auf norwegisch, schwer zu sagen, ob das humor ist oder spielfreude ohne anspruch auf perfektion, tanzen, hüpfen, springen, lachen, das publikum ringsum staunt, von platz zu platz wandernd, spieler und zuschauer, theater auf dem weg. abends stelzenphantastik in einem schulhof: poesie und perfektion. nachts samba in der burg doch kühler wind. zum schlafen ins studentenhotel. von einer irgendwie mit dem festival verbundenen irgendwie freundin eines vielleicht freundes organisiert. gastlichkeit. freundlichkeit überall.

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