12.4.06

fruehlingspoesie?

während in greifswald und drumherum wasserschlösschen vor büchern überlaufen statt von wasser und der frinter statt frühling faul und fatal vor sich hin frettet, magnolienzaubert und kamelienleuchtet es woanders!
Ah, wie durch die tage sich schreibquälen und nächte alleinschlafen ohne schwermut??
nichts von geläute und veilchen, nichts kuckuckt und nachtigallt, gelogen ist das mit den frühlingsküssen, und schon gar nichts ist mit linden lüften.

vielleicht könnte man cummingslesen höchstens: you open always petal by petal myself as Spring opens oder Midang, So Chong-Ju :
Spring
Peach-flowers blossom, peach-flowers die, serpents wake, while over the west wind that brings emerald swallows, look, the sky, where ghosts dwell. The blood circulates well. . . if no sickness comes, my dear, then I must expect some sorrow, some sorrow.

oder man könnte andere blossoms and leaves , litauische, von Nijole Miliauskaite wortblühen lassen auf dem bildschirm und am ende nachlesen bei Arturas Valionis : how to defend oneself from the wind of recollections, zwar keine spur von frühling darin, aber angemessene lektüre irgendwie für einen ostsee-frinter-tag wie diesen.

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