30.6.09

salsabil II

ein schönes Wort noch zu salsabil, die - nicht in großer Formation, aber zu viert: Rohrflöte, Laute, Rahmentrommel/Tamburin und Darbuka - zum Abschluss der Koeppentage im Greifswalder Koeppenhaus auftraten. Sie spielten absolut meisterhaft osmanische Musik, wie man sie selten live zu hören bekommt. Wunderbare Improvisationen auch, phantastisches Zusammenspiel, besonders schön zwischen Darbuka und Rahmentrommel bei den Trommelsoli, äußerst kunstvolles Lautenspiel und das Klagen der Nai, der Schilfrohrflöte - diese Musik ist etwas, das sich endlos zu entwickeln und auszudehnen scheint, aus der zeit schwebt - ob man will oder nicht, denkt man an Palästgärten mit rosenumrankten Kiösks und plätschernden Brunnen.
Das waren wahre Meister ihres Fachs, gefehlt hat eigentlich nur die laue orientalische Nachtschwüle ... ohne Decken und Zähneklappern.

Ein zauberhaftes Konzert im schönen Hof des Café Koeppen, multi-kulturelle Blütenmusik, ein Glück, diesen Musikern zuzuhören ....

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