31.10.07

Atom-Spuk

Greifswald. Der Spuk ist vorbei. Die Bahnhofsstraße, gestern nacht voll mit Polizeiautos, frei. Alle Gleise frei. Wir aber nicht angstfrei. Das radioaktiv belastetete, 170 Tonnen schwere Reaktorgefäß, ist leider Realität, kein Spuk. In Lubmin. Ohnehin nicht zu retten.

Der schöne Strand, an dem man entlangspaziert vergnügt. Grade nebendran. Unheimlich.
Aber hier kann man den Atommüll schon lassen. Falls was schief gehen sollte: hier trifft's ja nicht so viele. Ist ja dünn besiedelt hier. Und verdrängen geht ja ganz gut.

Man sollte den PolitikerInnen einmal im Jahr - oder besser noch im Monat - den Film "Briefe eines Toten" vorführen. Wer diesen Film gesehen hat - war der nicht schon vor Tschernnobyl - kann wohl nicht im Ernst noch Atomunheilskraft-Befürworter sein.

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